Herzbube und Herzdame vom Spital
Viel ist über den Unsinn und den Schaden von Fernsehkonsum geschrieben worden. Und viel Wahres ist dran. Aber wie segensreich die Technik des Fernsehens – wie auch des Internets – sein kann, wird gerade in Krisenzeiten deutlich. Wichtige Nachrichten lassen sich schnell verbreiten, was die erste Voraussetzung dafür ist, dass Hilfe geleistet werden kann. So war es auch mit dem Erdbeben in Haiti. Mancherorts war das Internet die einzige Verbindung zur Außenwelt.
Das Fernsehen entfaltet sein volles Potential nun, im zweiten Schritt nach der Katastrophe. Es zeigt die Hintergründe und begleitet die Beteiligten vor Ort in ihrer Arbeit. Diese Arbeit ist weiterhin enorm anstrengend und um so wichtiger, auch wenn die erste Hektik des Notfalls verflogen ist. Dafür wird mit etwas zeitlichem Abstand noch deutlicher, wie groß das Ausmaß der Katastrophe (gewesen) ist.
Das Schweizer Fernsehen hat eine tolle Reportage über das Hilfsprojekt der Bündner Partnerschaft Hopital Albert Schweitzer Haiti gedreht, wohin die Mittel der Haiti-Hilfe des NfH fliessen. Hauptakteure sind Raphaela und Dr. Rolf Maibach, die seit ihrer Pensionierung in Haiti leben und arbeiten und die zum Zeitpunkt des Unglücks auf Heimaturlaub in der Schweiz gewesen sind. Während Rolf Maibach bereits kurz nach dem Unglück mit einer Schweizer Sondermaschine zurück nach Haiti flog, reiste seine Frau eine Woche später gemeinsam mit einem Team des Schweizer Fernsehens hinterher. Die Reportage “Maibachs Spital – Ein Bündner Ehepaar hilft in Haiti” von Patrick Schellenberg wurde am 3. Februar im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. Aktuell bemühen wir uns darum, den Sendetermin für die Wiederholung auf 3Sat in Erfahrung zu bringen. Wir informieren hier, sobald uns das Sendedatum aus Zürich respektive Mainz bekannt gegeben wird.
Wir möchten euch ermuntern, auch eure Freunde und Bekannten auf dieses Hilfsprojekt hinzuweisen. Es wird sehr deutlich, dass nach wie vor viel Hilfe am HAS geleistet werden muss. Und Rolf und Raphaela Maibach sowie die BPHASH garantieren dem NfH und euch, dass die Hilfe ungeschmälert vor Ort ankommt. Wer die Bilder sieht, kann daran keinen Zweifel haben.
Spendenkonto: Networker for Humanity e.V., Stichwort “Haiti”, Konto Nr.: 193884, Commerzbank Heidelberg, BLZ: 672 400 39, IBAN: DE42 6724 0039 0193 8844 00, BIC: COBADEFFXXX
Danke!!
Das ist wirklich überwältigend! Innerhalb kurzer Zeit hat der Spendenaufruf des NfH zugunsten des Hopital Albert Schweitzer (HAS) in Deschapelles, Zentralhaiti, mehr als 6.000,- Euro an Einzelspenden erbracht! Der Vorstand des NfH hat beschlossen, diese Summe auf 10.000,- Euro aufzurunden und das Geld an die Partnerorganisation des HAS, die Bündner Partnerschaft Hopital Albert Schweitzer Haiti (BPHASH) überwiesen. Wir sagen: Danke!! Allen Spenderinnen und Spendern sind wir sehr dankbar für die enorme Hilfsbereitschaft und Solidarität!
Wir sehr das Geld am HAS benötigt wird, dokumentiert ein aktueller Beitrag des Schweizer Fernsehen SF1, den wir euch sehr empfehlen möchten!
Selbstverständlich werden wir alle Beträge, die weiter mit dem Hinweis Haiti auf dem
Spendenkonto des NfH eingehen, an die Bündner Partnerschaft und das Hopital Albert Schweitzer weiterleiten!
Magic Moments
Gabi Steiner ist eine Top-Networkerin. Sie ist die weltweit erfolgreichste Frau in ihrer Firma. Sie könnte ihre Leistung, die sie sich in mehr als 16 Jahren im Network erarbeitet hat, nun geniessen und sich “zur Ruhe setzen”. Aber das wäre ich nicht Gabi Steiner.
Die Frau aus dem Schwäbischen hat ein Ziel: Gemeinsam mit Mitstreitern wie NfH-Gründer Dirk Jakob will sie ihren Beitrag leisten, Network Marketing zu der Bedeutung zu verhelfen, die diese geniale Möglichkeit verdient. Und so arbeitet Gabi Steiner unverdrossen weiter. Doch sie selbst sieht es nicht als Arbeit. Es ist ihr Big Five, sich für ihre Partner und für diese Branche einzusetzen und ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Und wie sie das tut:
Zum Beispiel mit einer Gala-Veranstaltung, die sie zum Selbstkostenpreis am 13. März in Ludwigsburg organisiert. Die kompletten Erlöse nach Abzug der Kosten gehen an den NfH. Und wer Gabi kennt, weiß, dass die Kosten wirklich auf schwäbisch-sparsamen Niveau verbleiben: Alle Referenten treten ohne Honorar auf. Dazu gehören Top-Stars wie Alexander Hartmann oder Top-Networker wie Michael Strachowitz. Insgesamt ein Super-Programm, für das die Karten innerhalb von 36 Stunden ausverkauft waren!
Auch die Haiti-Aktion des NfH profitiert noch einmal gesondert von den Magic Moments, wie Gabi den Abend genannt hat, den sie selbst als Moderatorin leiten wird: Gleich nach Bekanntwerden des Ausmaßes der Verwüstung hat Gabi Steiner die Raumplanung für den 13. März überarbeiten lassen und zu den bereits verkauften 1000 Tickets noch einmal weitere 200 Karten verkauft, deren Erlös komplett dem Haiti-Projekt der Bündner Partnerschaft zugute kommt, welches der NfH unterstützt. Garandios!!
Aus gegebenem Anlass hier ein Update zum Stand des Haiti-Spendenaufrufs:
Wir sind sehr stolz, in kurzer Zeit mit unserem Aufruf und der Unterstützung zahlreicher Einzelspender rund 4000 Euro gesammelt zu haben. Dieses Geld wird sicher noch aus Vereinsmitteln aufgestockt, jedenfalls hat unser Vorsitzender Dirk Jakob, der den NfH als Reaktion auf den Tsunami an Weihnachten 2004 überhaupt ins Leben gerufen hat, eine entsprechenden Beschlussvorschlag an den Vorstand unterbreitet.
Zugute kommen wird das Geld wie berichtet dem Hopital Albert Schweitzer (HAS) in Deschapelles/Zentralhaiti.
Über persönliche Kontakte zur Familie von Raphaela und Dr. Rolf Maibach sind wir auf die Bedürftigkeit am HAS aufmerksam gemacht worden. Weiterlesen…
Haiti – ein Land in Not
Die aktuelle Katastrophe hat Haiti in das Bewusstsein der Weltbevölkerung katapultiert. Doch schon lange vor dem Erdbeben war Haiti ein Land in großer Not. Immer wieder wird es von Naturkatastrophen heimgesucht. Zuletzt im Sommer 2008 von verheerenden Wirbelstürmen. Auch damals waren die “Menschen aus den Bergen für die Menschen in den Bergen” um Dr. Rolf Maibach und seine Frau Raphaela im Einsatz. Sie sind dem Hoptial Albert Schweitzer seit Jahren verbunden und stellen sicher, dass die NfH-Hilfe für die Erdbebenopfer verwendet wird.
“Haiti selber ist sehr schwach”, sagte Dr. Maibach in einem Interview im Sommer 2008. Seither hat sich nicht viel geändert. Süddeutsche-Kommentator Stephan Klein zeichnet in einem Kommentar nach, was die Gründe für die jahrzehntelange Vernachlässigung des Karibikstaates sind: Machtinteressen, die das Land in fortwährender Abhängigkeit halten.
Hilfe zur Selbsthilfe ist also dringender denn je!
Spendet bitte an Networker for Humanity e.V., Stichwort “Haiti”, Konto Nr.: 193884, Commerzbank Heidelberg, BLZ: 672 400 39, IBAN: DE42 6724 0039 0193 8844 00, BIC: COBADEFFXXX
“Spital der Hoffnung” in Haiti
Vor wenigen Tagen hat der NfH eine Spendenaktion zugunsten des Hopital Albert Schweitzer (HAS) auf Haiti gestartet. Das Krankenhaus liegt ca. 80 Kilometer nördlich von Port-au-Prince (PauP) im Artibonite-Tal und ist eines von nur noch wenigen funktionierenden Krankenhäusern des Inselstaates. Es mangelt aktuell an allem. Blutkonserven, Medikamente, Verbandsmaterial, Diesel für Stromaggregate, sauberes Wasser etc.
Um euch ein Bild von den Zuständen vor Ort zu machen, dokumentieren wir hier eine eMail aus dem “Spital der Hoffnung” von Dr. Rolf Maibach, der als Kinderarzt aus der Schweiz aktuell im HAS aushilft, die wir heute erhalten haben und bitten euch dringend darum, das Projekt weiter zu unterstützen. Jeder Cent kommt über Familie Maibach zu einhundert Prozent am HAS an.
Spendet bitte an Networker for Humanity e.V., Stichwort “Haiti”, Konto Nr.: 193884, Commerzbank Heidelberg, BLZ: 672 400 39, IBAN: DE42 6724 0039 0193 8844 00, BIC: COBADEFFXXX
„Seit 17.1.2010 bin ich nach drei Tagen Inferno im Zentrum von Port-au- Prince wieder im Hôpital Albert Schweitzer in Deschapelles und gelegentlich am Lesen der vielen hundert E Mail, falls etwas Zeit dazwischen bleibt.
Es war ein Nach-Hause-kommen heute Nachmittag am HAS! Welch ein Unterschied zum Albtraum in PauP. Zwar lagen in den Gängen, Zimmern, Büros, draussen in der Kinderklinik und beim Empfang hunderte von Verletzten wie natürlich noch nie, ausser in den letzten Tagen, wo laut Ian fast nochmals so viele da waren. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wo dann noch Menschen untergebracht wurden. Aber viele wurden offenbar bereits operiert und wieder nach Hause entlassen. Fast alle, die noch auf Operationen warteten, hatten Infusionen, Schmerzmittel und die Röntgenbilder. So konnten die drei amerikanischen und haitianischen Orthopäden, der Chirurg und der Assistent, die ich von PauP zusammen mit Dr. Exe, dem Chef mitbrachte, um 5h Sonntag-Nachmittag nach einem kurzen Imbiss sofort mit Operieren beginnen, während noch heute die meisten Verletzten in PauP unversorgt irgendwo draussen, gelegentlich notdürftig durch eine Plane geschützt, in Pärken und Gärten so wie auf der Strasse liegen, teilweise mit bereits eiternden offenen Frakturen. Die schwerer Verletzten sind nach 5 Tagen ohnehin schon gestorben. Die Erdbeben Patienten werden natürlich am HAS gratis behandelt. Ich war sprachlos über die Effizienz und Kompetenz unserer haitianischen Ärzte, Pflegepersonal und Techniker.
Die letzten Tage in PauP mit der DEZA Delegation (DZEA = “Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit” des Schweizerischen Außenministeriums, d. Red.) gehörten zu den eindrücklichsten überhaupt. Ich habe mich bei der Humanitären Hilfe der DEZA sehr wohl gefühlt und von den beiden Medizinern, aber auch von allen andern sehr viel gelernt. Unsere kleine Rekognoszierungs- Gruppe von 13 Leuten, zusätzlich die Leute von der Botschaft, heute verstärkt durch weitere Mediziner, ist ein Beispiel, wie Teamwork unter schwierigen Umständen sein soll. Die ganze Arbeit war bereits heute erfolgreich. Wir konnten im leeren Universitäts-Spital Hôpital Général das Gebh Gyn Haus (nach Stabilitätskontrolle durch einen UN und Schweizer Ingenieur) mit 3 Operationssälen für uns reservieren und sie haben auch heute schon mit Operieren begonnen. 600 Betten sind geplant. Das HAS ist nicht primäre Anlaufstelle – das wäre ein Chaos – sondern Tertiär- oder rückwärtiges Spital der Schweizer Chirurgie am Hôpital Général für schwierige Fälle. Wir werden vom HAS aus die Patienten mit dem zum fahrenden Lazarett umfunktionierten Bus transportieren, vorerst gegen Diesel, den die DEZA in der DomRep einkauft und von dem wir zu wenig haben. Die Präsenz der DEZA HH in Haiti wird auch medizinisch nicht Wochen, sondern Monate und Jahre betragen.
Zurück zu uns ins HAS: Ich bin immer noch tief beeindruckt über die Ruhe und die Geduld, die trotz hunderten von Menschen, in unserem Spital spürbar ist Das war ja auch in PauP so. Man spürt auch förmlich die Hilfsbereitschaft dieser Menschen, die ihre geduldigen Angehörigen begleiten. Die meisten haben sich ja irgendwie von PauP zu uns durchgekämpft resp sind mühsam auf Lastwagen gefahren worden. Sie sind nun am Spital der Hoffnung angekommen. In PauP war noch keine Hoffnung zu spüren, aber ich denke, dass sich das heute auch dort mit dem exzellenten Schweizer Team geändert hat. In PauP habe ich ein paar Wasserverteilungen erlebt mit grosser Disziplin, Schlangenstehen und Geduld. Die Medien haben offenbar Gewaltakte gezeigt. Ich denke, dass das eher die Ausnahme ist, aber halt medienwirksam. Man kann nicht anders, als diese Menschen gern zu haben und mit ihnen kämpfen. In unserem Spital ist nun vermehrt eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und eine tiefgehende Bescheidenheit zu verspüren.“
NfH-Aktion für Haiti
Liebe Freunde des NfH,
die Erbeben-Katastrophe von Haiti hat uns alle aufgewühlt. Das Ausmaß an Zerstörung und Tod sowie das Leid der Menschen sind uns durch viele Medienberichte täglich vor Augen. Die Hilfsbereitschaft ist groß.
Auch der NfH kann etwas tun. Wir Ihr wisst, lautet einer unserer Grundsätze: Hilfe zu Selbsthilfe. Wir wollen Menschen in die Lage versetzen, ihr Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. Deswegen überlassen wir die Akuthilfe den großen Hilfsorganisationen und unterstützen dann in der Regel Projekte, die wir durch persönliche Kontakte selbst kennen, in ihren Bemühungen zum Wiederaufbau.
Heute erreichte uns dazu dieser Hilferuf:
Liebe Familie, Freunde und Kollegen,
ich schreibe euch heute in eigener Sache:
Es geht um die Katastrophe auf Haiti.
Der Vater (Rolf Maibach) eines früheren Freundes von mir arbeitet in Chur/Graubünden (Schweiz) als Kinderarzt. Zusammen mit seiner Frau Raphaela Maibach helfen die beiden seit 1996 am Hopital Albert Schweizer in Deschapelles/Zentralhaiti – Raphaela als Laborantin im Labor und Rolf als Kinderarzt auf der Kinderklinik.
Nach dem Erdbeben sind die beiden wieder auf Haiti vor Ort und helfen, wo sie nur können. Zum Glück hat das Krankenhaus die Katastrophe einigermaßen gut überstanden. Jedoch fehlt es natürlich in diesem Gebiet an allen Ecken und Enden.
Da ich genau weiß, wohin die Spenden fließen, da ich die beiden persönlich kenne, bitte ich euch alle um Mithilfe.
Gerne stehe ich euch bei Fragen zu Verfügung und stelle auch gerne jegliche Kontakte her. Es wäre sehr schön, wenn wir den Menschen dort unten helfen könnten. Ich stelle mir immer dabei vor, wie es wäre, wenn wir in so einem Katastrophengebiet leben würden…
Liebe Grüße
Nadine
Auf der Seite http:/hashaiti.blogspot.com könnt ihr euch – allerdings in Englischer Sprache – einen Eindruck von den katastrophalen Bedingungen am Hospital überzeugen. Das Weblog wird vom Chefarzt der Klinik Dr. Ian Rawson geführt und ist sehr bewegend.
Der Vorstand des NfH hat beschlossen, das Projekt zu unterstützen, da die Gelder zu 100 % in das Projekt gehen, ein Schweizer Ehepaar vor Ort ist, kein Geld in der Verwaltung “hängen bleibt” und schon in deren Statuten die “Hilfe zur Selbsthilfe” betont wird. Wir möchten euch daher aufrufen, euren Beitrag zu prüfen, den ihr für dieses Hospital auf Haiti leisten könnt. Der NfH wird zusätzlich eine in der Höhe noch festzulegendeSumme spenden! Wir informieren hier aktuell auch auf der facebook-Seite des NfH.
Spenden richtet bitte an den Networker for Humanity e.V., Stichwort “Haiti”, Commerzbank Heidelberg
BLZ: 672 400 39, Kontonummer: 193 88 44.
Vielen Dank und euch allen das Beste
Euer
Dirk Jakob
1. Vorsitzender
NfH-Jahreskalender 2010
Ein ganz besonderes Projekt ist der NfH-Jahreskalender, den es seit diesem Wochenende zu bestellen gibt.
Der Kalender ist im A5 Format gestaltet und kann sowohl gestellt als auch aufgehängt werden. Er enthält zwölf Monatsblätter mit tollen Fotos von Projekten, die der NfH in den vergangenen Jahren gefördert hat sowie einige Bilder von NfH-Events.
Der Kalender eignet sich hervorragend zum Verschenken an Familienangehörige, Freunde und Geschäftspartner. Der Reinerlös aus dem Verkauf kommt in voller Höhe den zukünftigen Projekten zugute!
NfH-Vorsitzender Dirk Jakob:
“Andreas Seelbach, Uwe Alschner und ich haben den Kalender geplant, entworfen und produzieren lassen und – selbstverständlich – auf eigenes Honorar verzichtet. Lediglich für Druck und damit zusammenhängende Fremdleistungen (Handling, Verpackung etc.) fallen Kosten an. Der Einzelverkaufspreis des A5-Formats liegt bei unter 10 Euro. Je nach Abnahmemenge (Staffelpreise) werden zwischen 66 und 80 Prozent des Erlöses an den NfH gespendet. Ich bin sehr stolz, dass uns dieses Projekt gelungen ist!”
Stolz und Vorurteil
Networker haben es nicht immer leicht. Wer hat nicht schon diese Erfahrung gemacht: eine Freundin oder einen Bekannten angesprochen auf die tolle Gelegenheit, die Network Marketing bietet – und eine Abfuhr geerntet. “Schneeballsystem!” lautet ein gängiges Vorurteil gegen MLM in der Gesellschaft. Und es wird nicht selten garniert mit einer saftigen Prise Hochnäsigkeit: “An Freunden Geld verdienen? Niemals!”
Hinter diesem Vorurteil steht zweierlei: erstens eine weit verbreitete Unkenntnis über die tatsächlichen Gegebenheiten im Network Marketing. Und zum Zweiten eine entlarvende Überheblichkeit zu den Mechanismen in der vermeitlich “besseren” klassischen Wirtschaft.
Dass es auch dort nicht anders zugeht als im MLM zeigt ein Beitrag in der heutigen Süddeutschen Zeitung.

