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Grandios, Gabi!

01/04/2010

Der 13. März wird in die Geschichte des NfH eingehen.

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Herzbube und Herzdame vom Spital

04/02/2010

Viel ist über den Unsinn und den Schaden von Fernsehkonsum geschrieben worden. Und viel Wahres ist dran. Aber wie segensreich die Technik des Fernsehens – wie auch des Internets – sein kann, wird gerade in Krisenzeiten deutlich. Wichtige Nachrichten lassen sich schnell verbreiten, was die erste Voraussetzung dafür ist, dass Hilfe geleistet werden kann. So war es auch mit dem Erdbeben in Haiti. Mancherorts war das Internet die einzige Verbindung zur Außenwelt.
Das Fernsehen entfaltet sein volles Potential nun, im zweiten Schritt nach der Katastrophe. Es zeigt die Hintergründe und begleitet die Beteiligten vor Ort in ihrer Arbeit. Diese Arbeit ist weiterhin enorm anstrengend und um so wichtiger, auch wenn die erste Hektik des Notfalls verflogen ist. Dafür wird mit etwas zeitlichem Abstand noch deutlicher, wie groß das Ausmaß der Katastrophe (gewesen) ist.
Das Schweizer Fernsehen hat eine tolle Reportage über das Hilfsprojekt der Bündner Partnerschaft Hopital Albert Schweitzer Haiti gedreht, wohin die Mittel der Haiti-Hilfe des NfH fliessen. Hauptakteure sind Raphaela und Dr. Rolf Maibach, die seit ihrer Pensionierung in Haiti leben und arbeiten und die zum Zeitpunkt des Unglücks auf Heimaturlaub in der Schweiz gewesen sind. Während Rolf Maibach bereits kurz nach dem Unglück mit einer Schweizer Sondermaschine zurück nach Haiti flog, reiste seine Frau eine Woche später gemeinsam mit einem Team des Schweizer Fernsehens hinterher. Die Reportage „Maibachs Spital – Ein Bündner Ehepaar hilft in Haiti“ von Patrick Schellenberg wurde am 3. Februar im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. Aktuell bemühen wir uns darum, den Sendetermin für die Wiederholung auf 3Sat in Erfahrung zu bringen. Wir informieren hier, sobald uns das Sendedatum aus Zürich respektive Mainz bekannt gegeben wird.

Wir möchten euch ermuntern, auch eure Freunde und Bekannten auf dieses Hilfsprojekt hinzuweisen. Es wird sehr deutlich, dass nach wie vor viel Hilfe am HAS geleistet werden muss. Und Rolf und Raphaela Maibach sowie die BPHASH garantieren dem NfH und euch, dass die Hilfe ungeschmälert vor Ort ankommt. Wer die Bilder sieht, kann daran keinen Zweifel haben.

Spendenkonto: Networker for Humanity e.V., Stichwort “Haiti”, Konto Nr.: 193884, Commerzbank Heidelberg, BLZ: 672 400 39, IBAN: DE42 6724 0039 0193 8844 00, BIC: COBADEFFXXX

Danke!!

03/02/2010

Das ist wirklich überwältigend! Innerhalb kurzer Zeit hat der Spendenaufruf des NfH zugunsten des Hopital Albert Schweitzer (HAS) in Deschapelles, Zentralhaiti, mehr als 6.000,- Euro an Einzelspenden erbracht! Der Vorstand des NfH hat beschlossen, diese Summe auf 10.000,- Euro aufzurunden und das Geld an die Partnerorganisation des HAS, die Bündner Partnerschaft Hopital Albert Schweitzer Haiti (BPHASH) überwiesen. Wir sagen: Danke!! Allen Spenderinnen und Spendern sind wir sehr dankbar für die enorme Hilfsbereitschaft und Solidarität!
Wir sehr das Geld am HAS benötigt wird, dokumentiert ein aktueller Beitrag des Schweizer Fernsehen SF1, den wir euch sehr empfehlen möchten!
Selbstverständlich werden wir alle Beträge, die weiter mit dem Hinweis Haiti auf dem
Spendenkonto des NfH eingehen, an die Bündner Partnerschaft und das Hopital Albert Schweitzer weiterleiten!

Magic Moments

02/02/2010

Gabi Steiner ist eine Top-Networkerin. Sie ist die weltweit erfolgreichste Frau in ihrer Firma. Sie könnte ihre Leistung, die sie sich in mehr als 16 Jahren im Network erarbeitet hat, nun geniessen und sich „zur Ruhe setzen“. Aber das wäre ich nicht Gabi Steiner.
Die Frau aus dem Schwäbischen hat ein Ziel: Gemeinsam mit Mitstreitern wie NfH-Gründer Dirk Jakob will sie ihren Beitrag leisten, Network Marketing zu der Bedeutung zu verhelfen, die diese geniale Möglichkeit verdient. Und so arbeitet Gabi Steiner unverdrossen weiter. Doch sie selbst sieht es nicht als Arbeit. Es ist ihr Big Five, sich für ihre Partner und für diese Branche einzusetzen und ihnen zum Erfolg zu verhelfen. Und wie sie das tut:
Zum Beispiel mit einer Gala-Veranstaltung, die sie zum Selbstkostenpreis am 13. März in Ludwigsburg organisiert. Die kompletten Erlöse nach Abzug der Kosten gehen an den NfH. Und wer Gabi kennt, weiß, dass die Kosten wirklich auf schwäbisch-sparsamen Niveau verbleiben: Alle Referenten treten ohne Honorar auf. Dazu gehören Top-Stars wie Alexander Hartmann oder Top-Networker wie Michael Strachowitz. Insgesamt ein Super-Programm, für das die Karten innerhalb von 36 Stunden ausverkauft waren!
Auch die Haiti-Aktion des NfH profitiert noch einmal gesondert von den Magic Moments, wie Gabi den Abend genannt hat, den sie selbst als Moderatorin leiten wird: Gleich nach Bekanntwerden des Ausmaßes der Verwüstung hat Gabi Steiner die Raumplanung für den 13. März überarbeiten lassen und zu den bereits verkauften 1000 Tickets noch einmal weitere 200 Karten verkauft, deren Erlös komplett dem Haiti-Projekt der Bündner Partnerschaft zugute kommt, welches der NfH unterstützt. Garandios!!

Menschen in den Bergen für Menschen in den Bergen

28/01/2010

Aus gegebenem Anlass hier ein Update zum Stand des Haiti-Spendenaufrufs:

Wir sind sehr stolz, in kurzer Zeit mit unserem Aufruf und der Unterstützung zahlreicher Einzelspender rund 4000 Euro gesammelt zu haben. Dieses Geld wird sicher noch aus Vereinsmitteln aufgestockt, jedenfalls hat unser Vorsitzender Dirk Jakob, der den NfH als Reaktion auf den Tsunami an Weihnachten 2004 überhaupt ins Leben gerufen hat, eine entsprechenden Beschlussvorschlag an den Vorstand unterbreitet.

Zugute kommen wird das Geld wie berichtet dem Hopital Albert Schweitzer (HAS) in Deschapelles/Zentralhaiti.

Über persönliche Kontakte zur Familie von Raphaela und Dr. Rolf Maibach sind wir auf die Bedürftigkeit am HAS aufmerksam gemacht worden. Weiterlesen …

Haiti – ein Land in Not

24/01/2010

Die aktuelle Katastrophe hat Haiti in das Bewusstsein der Weltbevölkerung katapultiert. Doch schon lange vor dem Erdbeben war Haiti ein Land in großer Not. Immer wieder wird es von Naturkatastrophen heimgesucht. Zuletzt im Sommer 2008 von verheerenden Wirbelstürmen. Auch damals waren die „Menschen aus den Bergen für die Menschen in den Bergen“ um Dr. Rolf Maibach und seine Frau Raphaela im Einsatz. Sie sind dem Hoptial Albert Schweitzer seit Jahren verbunden und stellen sicher, dass die NfH-Hilfe für die Erdbebenopfer verwendet wird.
„Haiti selber ist sehr schwach“, sagte Dr. Maibach in einem Interview im Sommer 2008. Seither hat sich nicht viel geändert. Süddeutsche-Kommentator Stephan Klein zeichnet in einem Kommentar nach, was die Gründe für die jahrzehntelange Vernachlässigung des Karibikstaates sind: Machtinteressen, die das Land in fortwährender Abhängigkeit halten.
Hilfe zur Selbsthilfe ist also dringender denn je!
Spendet bitte an Networker for Humanity e.V., Stichwort “Haiti”, Konto Nr.: 193884, Commerzbank Heidelberg, BLZ: 672 400 39, IBAN: DE42 6724 0039 0193 8844 00, BIC: COBADEFFXXX

„Spital der Hoffnung“ in Haiti

23/01/2010

Vor wenigen Tagen hat der NfH eine Spendenaktion zugunsten des Hopital Albert Schweitzer (HAS) auf Haiti gestartet. Das Krankenhaus liegt ca. 80 Kilometer nördlich von Port-au-Prince (PauP) im Artibonite-Tal und ist eines von nur noch wenigen funktionierenden Krankenhäusern des Inselstaates. Es mangelt aktuell an allem. Blutkonserven, Medikamente, Verbandsmaterial, Diesel für Stromaggregate, sauberes Wasser etc.

Um euch ein Bild von den Zuständen vor Ort zu machen, dokumentieren wir hier eine eMail aus dem „Spital der Hoffnung“ von Dr. Rolf Maibach, der als Kinderarzt aus der Schweiz aktuell im HAS aushilft, die wir heute erhalten haben und bitten euch dringend darum, das Projekt weiter zu unterstützen. Jeder Cent kommt über Familie Maibach zu einhundert Prozent am HAS an.
Spendet bitte an Networker for Humanity e.V., Stichwort „Haiti“, Konto Nr.: 193884, Commerzbank Heidelberg, BLZ: 672 400 39, IBAN: DE42 6724 0039 0193 8844 00, BIC: COBADEFFXXX

„Seit 17.1.2010 bin ich nach drei Tagen Inferno im Zentrum von Port-au- Prince wieder im Hôpital Albert Schweitzer in Deschapelles und gelegentlich am Lesen der vielen hundert E Mail, falls etwas Zeit dazwischen bleibt.

Es war ein Nach-Hause-kommen heute Nachmittag am HAS! Welch ein Unterschied zum Albtraum in PauP. Zwar lagen in den Gängen, Zimmern, Büros, draussen in der Kinderklinik und beim Empfang hunderte von Verletzten wie natürlich noch nie, ausser in den letzten Tagen, wo laut Ian fast nochmals so viele da waren. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wo dann noch Menschen untergebracht wurden. Aber viele wurden offenbar bereits operiert und wieder nach Hause entlassen. Fast alle, die noch auf Operationen warteten, hatten Infusionen, Schmerzmittel und die Röntgenbilder. So konnten die drei amerikanischen und haitianischen Orthopäden, der Chirurg und der Assistent, die ich von PauP zusammen mit Dr. Exe, dem Chef mitbrachte, um 5h Sonntag-Nachmittag nach einem kurzen Imbiss sofort mit Operieren beginnen, während noch heute die meisten Verletzten in PauP unversorgt irgendwo draussen, gelegentlich notdürftig durch eine Plane geschützt, in Pärken und Gärten so wie auf der Strasse liegen, teilweise mit bereits eiternden offenen Frakturen. Die schwerer Verletzten sind nach 5 Tagen ohnehin schon gestorben. Die Erdbeben Patienten werden natürlich am HAS gratis behandelt. Ich war sprachlos über die Effizienz und Kompetenz unserer haitianischen Ärzte, Pflegepersonal und Techniker.

Die letzten Tage in PauP mit der DEZA Delegation (DZEA = „Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit“ des Schweizerischen Außenministeriums, d. Red.) gehörten zu den eindrücklichsten überhaupt. Ich habe mich bei der Humanitären Hilfe der DEZA sehr wohl gefühlt und von den beiden Medizinern, aber auch von allen andern sehr viel gelernt. Unsere kleine Rekognoszierungs- Gruppe von 13 Leuten, zusätzlich die Leute von der Botschaft, heute verstärkt durch weitere Mediziner, ist ein Beispiel, wie Teamwork unter schwierigen Umständen sein soll. Die ganze Arbeit war bereits heute erfolgreich. Wir konnten im leeren Universitäts-Spital Hôpital Général das Gebh Gyn Haus (nach Stabilitätskontrolle durch einen UN und Schweizer Ingenieur) mit 3 Operationssälen für uns reservieren und sie haben auch heute schon mit Operieren begonnen. 600 Betten sind geplant. Das HAS ist nicht primäre Anlaufstelle – das wäre ein Chaos – sondern Tertiär- oder rückwärtiges Spital der Schweizer Chirurgie am Hôpital Général für schwierige Fälle. Wir werden vom HAS aus die Patienten mit dem zum fahrenden Lazarett umfunktionierten Bus transportieren, vorerst gegen Diesel, den die DEZA in der DomRep einkauft und von dem wir zu wenig haben. Die Präsenz der DEZA HH in Haiti wird auch medizinisch nicht Wochen, sondern Monate und Jahre betragen.

Zurück zu uns ins HAS: Ich bin immer noch tief beeindruckt über die Ruhe und die Geduld, die trotz hunderten von Menschen, in unserem Spital spürbar ist Das war ja auch in PauP so. Man spürt auch förmlich die Hilfsbereitschaft dieser Menschen, die ihre geduldigen Angehörigen begleiten. Die meisten haben sich ja irgendwie von PauP zu uns durchgekämpft resp sind mühsam auf Lastwagen gefahren worden. Sie sind nun am Spital der Hoffnung angekommen. In PauP war noch keine Hoffnung zu spüren, aber ich denke, dass sich das heute auch dort mit dem exzellenten Schweizer Team geändert hat. In PauP habe ich ein paar Wasserverteilungen erlebt mit grosser Disziplin, Schlangenstehen und Geduld. Die Medien haben offenbar Gewaltakte gezeigt. Ich denke, dass das eher die Ausnahme ist, aber halt medienwirksam. Man kann nicht anders, als diese Menschen gern zu haben und mit ihnen kämpfen. In unserem Spital ist nun vermehrt eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und eine tiefgehende Bescheidenheit zu verspüren.“